Photocredit: Geoffroy Schied
Weber’s Der Freischütz
(July - August 2026)
by Lisa Hirsch
“…I certainly can state that this was an eminently persuasive performance from every musical standpoint. Daniele Rustioni conducted with commitment, propulsion, and great awareness of the colors in the orchestra, giving the best possible support to the singers. The orchestra of the Bayerische Staatsoper is as good as any I have heard.”
by Francis Muzzu
“Daniele Rustioni conducted with an Italianate warmth that really sang. The Overture was well-paced and details abounded – the cello accompaniment in “Leise, liese” was luscious. The orchestra and chorus, as one comes to expect in Munich, were superb.”
by Juan Antonio Llorente
“Musicalmente, no se pudo pedir más. La orquesta, en este lugar y con Daniele Rustioni al frente, destila emocionante autenticidad. Excelente también el coro, evocando esos emotivos pasajes que tanto nos acercan al Wartburgh de Tannhäuser.”
by Robert Braunmüller
“Tcherniakovs moderne Inszenierung raubt der Romantik den Atem – die Musik rettet den Abend Dem ehemaligen Ersten Gastdirigenten der Bayerischen Staatsoper gelingt eine orchestral herausragende Aufführung von Carl Maria von Webers Oper.
…Rustioni reizt dabei die an älterer Musik geschulte Flexibilität des Bayerischen Staatsorchesters aus. Das Klarinettensolo in der Ouvertüre wirkt tatsächlich wie eine Neuentdeckung, die Hörner rauschen, wenn die Jagd besungen wird. Und da in der Wolfsschlucht auf der Bühne nicht viel passiert, kann man sich (endlich) voll und ganz auf die sinfonische Musik diesel Szene und hire wilden Steigerungen einlassen.
Dem 41-jährigen Italiener gelingen auch die biederen Singspiel-nummern, weil er Weber hier nicht mit Lortzings oder Marschners Biedersinn verwechselt, sondern sir von der Eleganz der französischen Opéra comique her versteht. Und ganz am Ende der Oper, beim Auftritt des Eremiten, verdicken die Posaunen den Orchesterklang nicht, sondern erscheinen wirklich als überraschende Klang-sensation als Umkehrung der Komtur-szene aus Mozarts “Don Giovanni” mit anderen Vorzeichen.
Ein paar Wackler, die deutlich erkennen ließen, wie selten der “Freischütz” auf dem Spielplan steht, gab es in der letzten von drei Festspielaufführungen auch. Sonst aber erwies sich die Abwesenheit von Alltagsroutine durchwegs als künstlerischer Gewinn. Und anders als der Generalmusikdirektor und sein designierter Nachfolger dirigiert Rustioni auch ohne erhobenen Zeigefinger und den Gestus, irgendetwas beweisen zu müssen.
…Leider hat Rustioni seinen Vertrag als Erster Gastdirigent der Bayerischen Staatsoper schon 2023 wiener stillschweigend auslaufen lassen.
Aber er ist trotzdem in der kommenden Spielzeit mit einer Neuproduktion von “Mazeppa” sowie Repertoirevorstellungen Von “Rigoletto” und “Der fliegende Holländer” präsent. Aber leider, wie der “Freischütz” beweist, Dock et was zu selten.”
by AJ Goldmann
“Daniele Rustioni, the Staatsoper’s principal guest conductor from 2021 to 2023 and now principal guest conductor at the Met, plainly retained his rapport with the Bayerisches Staatsorchester. At the curtain call, he raised its players section by section, visibly delighted by what they had accomplished.
After ten months of opera and six weeks of festival performances, the orchestra still sounded as though the season had only just begun.”